Agenda

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Agenda 2021

8. 5. 2021
Wien (Pötzleinsdorf, A). Kirche St. Ägydius: Musikfest anlässlich der Einweihung des neuen Orgelpositivs. Konzert an zwei Orgeln

28. 5. 2021
Wien (Wieden, A). Paulaner Kirche. Lange Nacht der Kirchen 2021.
Studierende der Gesangsklasse Amira El-Hamalawi. Institut Antonio Salieri der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Silva Manfrè, Orgel

12. – 20. 8. 2021
Magnano (Biella, I), Festival Musica Antica a Magnano. Master class

9. 10. 2021
Gorla Maggiore (Varese, I). Chiesa parrocchiale S. Maria Assunta.
41° edizione Antichi Organi patrimonio d’Europa 2021. Orgelkonzert

Kulturfrühling Pötzleinsdorf: Konzert an zwei Orgeln

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8. 5. 2021 (Nachholtermin vom 19.12.2020)
Samstag | 19:45 Uhr | Kirche St. Ägydius
Pötzleinsdorfer Straße 108
1180 Wien

Katharina Hieke Orgel und Orgelpositiv
Silva Manfrè Orgel und Orgelpositiv

Orgelpositiv: Josef Pemmer (2020)
Orgel: Friedrich Deutschmann (1816, Restaurierung: Josef Pemmer, 2011/12)

Werke von Ludovico Grossi da Viadana, Antoni Soler, Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Georg Albrechtsberger

Eintrittsspende: EUR 12,–

Anmeldung erforderlich!
Tel: 01 470 49 16 (Mo, Mi, Fr 9–11 Uhr)
gottfried.zykan@gmx.at

Foto: Kirche St. Ägydius (Wien, Pötzleinsdorf), Orgel von Friedrich Deutschmann © Albert Seitlinger

Festival Musica Antica a Magnano 2021: Master class

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12. – 20. 8. 2021
Master class Silva Manfrè
Orgel (Giovanni Bruna, 1794) und Basso continuo

Programm des Orgelkurses 2021
Der Orgelkurs findet auf dem schönen Instrument von Giovanni Bruna aus dem Jahr 1794 statt, das sich in der Pfarrkirche von Magnano befindet. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Werke aus dem Repertoire der süddeutschen Orgelschule des 17. und 18. Jahrhunderts. Ziel ist es, die engen Verbindungen zwischen dem Stil der süddeutschen und italienischen Orgelschule, vertreten durch Komponisten wie Girolamo Frescobaldi und Bernardo Pasquini, herauszuarbeiten. Insbesondere widmen wir uns den Werken von Johann Jakob Froberger, Johann Caspar Kerll und Georg Muffat.

Auf Wunsch der SchülerInnen können weitere Werke in den Unterricht einbezogen werden, sofern sie dem klanglichen Charakter des zur Verfügung stehenden Instruments entsprechen.

Programm des Kurses für Basso continuo 2021
Wir analysieren Werke der italienischen, französischen und deutschen Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts und widmen uns speziellen Aufführungspraktiken von einzelnen Werken auf den unterschiedlichen Instrumenten (Orgel oder Cembalo).

Der Kurs beinhaltet Einzel- und Gruppenstunden an der Orgel und/oder am Cembalo mit optionaler Beteiligung am Abschlusskonzert und an den Proben des Chors und der Instrumentalensembles.

Weitere Informationen:
www.musicaanticamagnano.com

Anfahrt

Foto: Pfarrkirche, Magnano (I) © Silva Manfrè

Biografie

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Die italienische Konzertorganistin und Kirchenmusikerin Silva Manfrè absolvierte ihre musikalische Ausbildung am Staatlichen Konservatorium von Verona und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgelklasse von Michael Radulescu). Wesentliche Impulse erhielt die Künstlerin von Gaston Litaize, Guy Bovet, Bernard Brauchli, Esteban Elizondo, Harald Vogel, Lorenzo Ghielmi und Paolo Crivellaro. Dabei vertiefte sie insbesondere ihre Kenntnisse der historischen Aufführungs-praxis, die heute noch einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Interessen darstellen. Silva Manfrè studierte Musikwissenschaft an der Scuola di Paleografia e Filologia musicale in Cremona (Dissertation über Orgelmusik im 20. Jahrhundert) und war Erasmus-Stipendiatin an der Universität Wien.

Ihre internationale Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie nach Italien, Österreich, Ungarn, Tschechien, Schweiz, Spanien, Andorra und Slowenien mit Auftritten u. a. bei: Festival Antegnati in Bellinzona, Festival Mozart Rovereto, Orgelkonzerte von Jeunesse und ORF/Ö1 in Wien, Asiago Festival Internazionale, Festival Musica Antica in Magnano, „Concerti a S. Maria Nuova” in Fano, Festival „Monteverdi ai Frari“ in Venedig, „Gaude Barbara beata“ in Mantua, Festival Serassi, „Concerti di S. Torpete“ in Ligurien, Innsbrucker Orgelkonzerte, „Music for a while. Alte Musik in Bludenz“, „Rassegna organistica Valmaggese“ in der Schweiz und Donaufestwochen Grein. Rundfunkaufnahmen für den ORF/Ö1, radio klassik Stephansdom und die European Broadcasting Union.

Silva Manfrè richtet ihr künstlerisches Interesse vor allem auf die Erforschung und Aufführung selten gespielter und neuer Werke des Orgelrepertoires: u. a. Ur- und Erstaufführungen von Wolfgang Sauseng, Karl Schnürl, Victor Estapé (Uraufführung »Landschaft mit Gesang«, Auftragswerk von Silva Manfrè und vom katalanischen Flötisten Enric Ribalta, Wien 2011), Paul Koutnik und Pier Damiano Peretti (Uraufführung des »Canto di una Creatura« für Sopran und Orgel, mit der Sopranistin Marie-Antoinette Stabentheiner, Wien, März 2018). Silva Manfrè musiziert gemeinsam mit namhaften Solisten und Ensembles wie Pietro Prosser, Roberto Zarpellon, Susanna Crespo Held, Elisabeth Wolfbauer, Florian Wieninger, Maddalena Del Gobbo, Ensemble 15.21, Venice Monteverdi Academy und Orchestra Lorenzo da Ponte. Sie war Titularorganistin an der Cappella musicale im Dom
zu Padua (I) und ist derzeit Hauptorganistin an der Piaristenkirche
St. Thekla in Wien.
Seit 2018 ist Silva Manfrè Dozentin (Orgel, Kammermusik und Basso continuo) bei den Meisterkursen des Festivals Musica Antica Magnano (Piemont, I).

Silva Manfrè beschäftigt sich intensiv mit Sprachen und Literatur. Sie ist Inhaberin des Österreichischen Sprachdiploms (ÖSD/C1) und unterrichtet Italienisch als Fremdsprache bei der Società Dante Alighieri in Wien, die sie fünf Jahre lang auch als Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin repräsentierte. Als Übersetzerin war Silva Manfrè u. a. für die Wiener Staatsoper, die Osterfestspiele Salzburg, die Bregenzer Festspiele, die Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, das Festival Wien modern und den Label Stradivarius tätig.

10/2020

Foto: Silva Manfrè (© Tommaso De Barbieri)