Musikalische Meditationen in der Fastenzeit 2026

Jeweils Mittwoch | 18.00 Uhr | Piaristenkirche St. Thekla
1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 82
Eintritt frei!

»Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt
und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.«
(Mt 11, 28)

Künstlerische Leitung: Silva Manfrè
  

25. 2. 2026
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Samuel Scheidt, Johann Pachelbel und Girolamo Frescobaldi  


4. 3. 2026
Vokalensemble Vox Cordis
Claudia Artner-Nemeth, Astrid Jankowitsch, Sopran
Sarah-Maria Pilwax, Alt, musikalische Leitung
Roland Sticker, Veit Macke , Tenor
Richard Strobl, Marc Eric Mitzscherling, Bass
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Hans Leo Hassler, William Byrd, Giovanni Pierluigi da Palestrina und Thomas Tallis
  

11. 3. 2026
Daniel Johannsen Tenor
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Werke von  Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach


18. 3. 2026
Eva Münzberg Viola da Gamba
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Monsieur de Sainte-Colombe und Philipp Hersant


25. 3. 2026
Ching-Yao Wang Traversflöte
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach und Johann Sebastian Bach
  

Die »Musikalischen Meditationen« möchten in Zeiten immer größer werdender Anforderungen in Beruf und Alltag einen Ruhepol anbieten. In Vorbereitung auf das bevorstehende Fest eröffnen Meditation und Musik einen Ort der Reflexion und Kontemplation. Im gemeinsamen Erlebnis wird ein gedanklicher und künstlerischer Freiraum geschaffen, der es ermöglicht, in dieser Zeit der Besinnung für sich selbst und in der Gemeinschaft ein eigenes Bewusstsein und künstlerisches Erleben zu finden.

Die »Musikalischen Meditationen« wurden 1998 von der Organistin Silva Manfrè und Pfarrer Pater Pius Platz ins Leben gerufen aus der Idee, Wort und Musik in Hinblick auf die liturgischen Inhalte im Advent und zur Fastenzeit thematisch zu verbinden. Die Interpreten der »Musikalischen Meditationen« sind junge österreichische und internationale Künstler. Das musikalische Angebot reicht von ausgewählten Werken des traditionellen Kirchenmusik-Repertoires bis zu Beiträgen aus der Weltmusik, der Improvisation und der Volksmusik.

Anfahrt

Foto © Albert Seitlinger

Festival Musica Antica a Magnano 2026: Master class

13. – 22. 8. 2026
Master class Silva Manfrè
Orgel (Giovanni Bruna, 1794) 

Programm des Orgelkurses 2026
Der Kurs findet auf der bedeutenden Orgel von Giovanni Bruna (1794) in der Pfarrkirche von Magnano statt und bietet eine hervorragende Gelegenheit, ein historisches italienisches Instrument kennenzulernen. Dank ihrer besonderen Klangmöglichkeiten lässt sich auf dieser Orgel ein sehr umfangreiches Repertoire spielen, das sich von der Renaissance bis in die frühe Romantik erstreckt.​

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihr Programm frei zusammenstellen oder sich vor Kursbeginn mit der Lehrerin abstimmen. Auf Wunsch wird die detaillierte Disposition der Orgel zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen und Anmeldung

Anfahrt

Foto: Chiesa S. Giovanni Battista, Magnano (I) © Silva Manfrè

CD release | Brilliant Classics 2023

Franz Xaver Anton Murschhauser: Prototypon Longo-Breve Organicum

Composer Franz Xaver Anton Murschhauser
Artist Silva Manfrè organ
Format 1 CD
Cat.mber 96707
EAN code 5028421967073
Release 1. 4. 2023

Nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik!

Brilliant Classics

YouTube

Fotos:
Freundt-Richter-Orgel der Stiftskirche Baumgartenberg © Josef Gusenbauer
CD-Cover: Decke der der Stiftskirche Baumgartenberg © Josef Gusenbauer / Brilliant Classics

Biografie

Die aus Verona stammende Organistin Silva Manfrè verbindet eine ausgeprägte Affinität zur historischen Aufführungspraxis mit der Erforschung selten gespielter und neuer Werke des Orgelrepertoires. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie am Staatlichen Konservatorium von Verona und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien; entscheidende Impulse gaben ihr das Studium bei Michael Radulescu sowie Meisterkurse u. a. bei Gaston Litaize, Guy Bovet, Bernard Brauchli, Esteban Elizondo, Harald Vogel, Lorenzo Ghielmi und Paolo Crivellaro. An der Scuola di Paleografia e Filologia Musicale in Cremona schloss sie ein musikwissenschaftliches Studium mit einer Dissertation über Orgelmusik des 20. Jahrhunderts ab und war Erasmus-Stipendiatin an der Universität Wien.

Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte Silva Manfrè zu Festivals in Italien (Musica Antica a Magnano, Asiago Festival Internazionale, Festival Mozart Rovereto, Festival Serassi, Antichi Organi Varese u. a.), Frankreich (Festival International Orgues d’Été de Bordeaux), Österreich (Donaufestwochen Grein, Innsbrucker Orgelkonzerten, „Music for a while. Alte Musik in Bludenz“, Jeunesse und ORF/Ö1 in Wien u. a.), die Schweiz (Festival Antegnati in Bellinzona, Rassegna organistica Valmaggese), Slowakei (Festival Slovenské historické organy in Bratislava) sowie in Spanien, Slowenien, Tschechien und weiteren europäischen Ländern. Rundfunkaufnahmen entstanden für ORF/Ö1, Radio Klassik Stephansdom und die European Broadcasting Union.

Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Ersteinspielungen und Wiederentdeckungen: Bei Brilliant Classics veröffentlichte Silva Manfrè die weltweit erste Gesamteinspielung von Ottavio Bariollas Ricercate per sonar d’Organo (1585) an der Antegnati-Orgel der Basilika Santa Barbara in Mantua (I) sowie Franz Xaver Anton Murschhausers Prototypon Longo-Breve Organicum, aufgenommen an der historischen Freundt/Richter-Orgel in Baumgartenberg (A); Diese Aufnahme wurde für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Zentrale künstlerische Anliegen sind zudem Ur‑ und Erstaufführungen von Werken u. a. von Wolfgang Sauseng, Victor Estapé und Pier Damiano Peretti.

Nach ihrer Tätigkeit als Titularorganistin an der Cappella Musicale im Dom zu Padua wirkt Silva Manfrè heute als Hauptorganistin an der Piaristenkirche St. Thekla in Wien und ist seit 2018 Dozentin für Orgel, Kammermusik und Basso Continuo bei den Meisterkursen des Festivals Musica Antica a Magnano im Piemont (I). Neben ihrer musikalischen Tätigkeit beschäftigte sie sich intensiv mit Sprachen und Literatur, unterrichtet Italienisch an der Società Dante Alighieri in Wien – deren Vorstand sie mehrere Jahre als Vizepräsidentin mitprägte – und war als Übersetzerin u. a. für die Wiener Staatsoper, die Osterfestspiele Salzburg, die Bregenzer Festspiele, die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und das Festival Wien Modern tätig.

01/2026

Silva Manfrè _ CV 2026 dt

Foto: Silva Manfrè (© Julia Wesely)