Agenda

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Agenda 2019

13. 3. – 10. 4. 2019
Wien (A), Pfarrkirche St. Thekla:
Musikalische Meditationen zur Fastenzeit

11. 4. 2019
Wien (A), Media vita in morte sumus – Passionskonzert

25. 7. 2019
Terrassa (E), Sons del Temps 2019: Konzert | Orgel und Sopran

8. – 16. 8. 2019
Magnano (Biella, I), Festival Musica Antica a Magnano. Master class

1. 11. 2019
Venedig (I). Kirche von San Rocco: Orgelmesse

1. 11. 2019
Venedig (I). Kirche von San Rocco: Orgelkonzert

4. – 18. 12. 2019
Wien (A), Piaristenkirche St. Thekla: Musikalische Meditationen im Advent 2019


			

Musikalische Meditationen in der Fastenzeit 2019

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Jeweils Mittwoch | 18.00 Uhr | Piaristenkirche St. Thekla
1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 82
Eintritt frei!

»Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt
und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.«
(Mt 11, 28)

Künstlerische Leitung: Silva Manfrè und Susanne Antonicek

13. 3. 2019
Gunda Hagmüller Violine
Florian Wieninger Violone
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Giovanni Paolo Cima (ca. 1570 – nach 1622), Girolamo Frescobaldi (1583 – 1643) und Biagio Marini (1594 – 1663)    
  

20. 3. 2019
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Louis Vierne (1870 – 1937) und Jean Alain (1911 – 1940)

27. 3. 2019
Laura Pallas Flöte
Veronica Seitlinger Harfe
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Eric Satie (1866 – 1925), Paul Angerer (1927 – 2017) und Heinrich Backhofen (1768 – 1830)

3. 4. 2019
Kirchenchor St. Florian
Martin Wadsack
Musikalische Leitung
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Werke vonThomas Tallis (um 1505 – 1585), Richard Farrant (um 1525 –1580) und G. P. da Palestrina (1526 – 1594)

10. 4. 2019
Mitglieder des Ensemble 15.21
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Werke von Henry Purcell (um 1659 ­– 1695)

Die »Musikalischen Meditationen« möchten in Zeiten immer größer werdender Anforderungen in Beruf und Alltag einen Ruhepol anbieten. In Vorbereitung auf das bevorstehende Fest eröffnen Meditation und Musik einen Ort der Reflexion und Kontemplation. Im gemeinsamen Erlebnis wird ein gedanklicher und künstlerischer Freiraum geschaffen, der es ermöglicht, in dieser Zeit der Besinnung für sich selbst und in der Gemeinschaft ein eigenes Bewusstsein und künstlerisches Erleben zu finden.

Die »Musikalischen Meditationen« wurden 1998 von der Organistin Silva Manfrè und Pfarrer Pater Pius Platz ins Leben gerufen aus der Idee, Wort und Musik in Hinblick auf die liturgischen Inhalte im Advent und zur Fastenzeit thematisch zu verbinden. Die Interpreten der »Musikalischen Meditationen« sind junge österreichische und internationale Künstler. Das musikalische Angebot reicht von ausgewählten Werken des traditionellen Kirchenmusik-Repertoires bis zu Beiträgen aus der Weltmusik, der Improvisation und der Volksmusik.

Anfahrt

Foto © Albert Seitlinger

Media vita in morte sumus

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11. 4. 2019
Donnerstag | 19:30 Uhr | Piaristenkirche St. Thekla
Wiedner Hauptstraße 82
1040 Wien
Eintritt: Frewillige Spenden

ensemble 15.21
Christina Foramitti, Sopran
Elisabeth Sturm, Sopran
Pia Ernstbrunner, Alt
Judith Mandlburger, Alt
Johannes Kerschner, Tenor
Gottfried Mandlburger, Tenor
David Reimann, Bass
Joachim Unger, Bass

Silva Manfrè Orgel


Tod und Leben in Vokal- und Orgelmusik
Werke von Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Michael Tippett, Anton Heiller, Johann Nepomuk David und Johannes Kerschne

Copyright: Media vita in morte sumus (Stiftsbibliothek St. Gallen, manoscritto)

Festival Musica Antica a Magnano 2019: Master class

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8. – 16. 8. 2019
13887 Magnano (Biella, I)

Master class Silva Manfrè
Orgel (Giovanni Bruna, 1794)

Der Orgelkurs findet auf dem schönen Instrument von Giovanni Bruna aus dem Jahr 1794 statt, das sich in der Pfarrkirche von Magnano befindet.

Programm des Orgelkurses 2019

Some of the works chosen in the repertoire of the South German organ school from the seventeenth and eighteenth centuries will be studied. The aim is to highlight the close style-relationships between this School and the Italian one, focusing on the figures of Frescobaldi and Pasquini. In particular, we will dedicate ourerselves to the works of Johann Jakob Froberger, Johann Caspar Kerll, Georg Muffat, Johann Pachelbel and Alessandro Poglietti. However. Some of Bernardo Pasquini’s „Sonate a due Bassi“ will be the subject of Basso Continuo lessons. On request, photocopies of some of the works will be available.

Programm des Kurses für Basso continuo 2019

Continuo with analysis of repertoire the most flourished European literature. Correlation on the different methods of execution of a same piece based on the type of instrument adopted (organ or harpsichord). Individual and group lessons at the organ and/or harpsichord with possible participation to the final concert and the choir rehearsals, as well as those of the various instrumental groups.

Silva Manfrè: Organ and Basso continuo
 

Kurs-Infos:

Anfahrt

Foto: Magnano (I) © Albert Seitlinger

Biografie

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Die italienische Konzertorganistin und Kirchenmusikerin Silva Manfrè absolvierte ihre musikalische Ausbildung am Staatlichen Konservatorium von Verona und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgelklasse von Michael Radulescu). Wesentliche Impulse erhielt die Künstlerin von Gaston Litaize, Guy Bovet, Bernard Brauchli, Esteban Elizondo, Harald Vogel, Lorenzo Ghielmi und Paolo Crivellaro. Dabei vertiefte sie insbesondere ihre Kenntnisse der historischen Aufführungs-praxis, die heute noch einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Interessen darstellen. Silva Manfrè studierte Musikwissenschaft an der Scuola di Paleografia e Filologia musicale in Cremona (Dissertation über Orgelmusik im 20. Jahrhundert) und war Erasmus-Stipendiatin an der Universität Wien.

Ihre internationale Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie nach Italien, Österreich, Ungarn, Tschechien, Schweiz, Spanien, Andorra und Slowenien mit Auftritten u. a. bei: Festival Antegnati in Bellinzona, Festival Mozart Rovereto, Orgelkonzerte von Jeunesse und ORF/Ö1 in Wien, Asiago Festival Internazionale, Festival Musica Antica in Magnano, „Concerti a S. Maria Nuova” in Fano, Festival „Monteverdi ai Frari“ in Venedig, „Gaude Barbara beata“ in Mantua, Festival Serassi, „Concerti di S. Torpete“ in Ligurien, Innsbrucker Orgelkonzerte, „Music for a while. Alte Musik in Bludenz“, „Rassegna organistica Valmaggese“ in der Schweiz und Donaufestwochen Grein. Rundfunkaufnahmen für den ORF/Ö1, radio klassik Stephansdom und die European Broadcasting Union.

Silva Manfrè richtet ihr künstlerisches Interesse vor allem auf die Erforschung und Aufführung selten gespielter und neuer Werke des Orgelrepertoires: u. a. Ur- und Erstaufführungen von Wolfgang Sauseng, Karl Schnürl, Victor Estapé (Uraufführung »Landschaft mit Gesang«, Auftragswerk von Silva Manfrè und vom katalanischen Flötisten Enric Ribalta, Wien 2011), Paul Koutnik und Pier Damiano Peretti (Uraufführung des »Canto di una Creatura« für Sopran und Orgel, mit der Sopranistin Marie-Antoinette Stabentheiner, Wien, März 2018). Silva Manfrè musiziert gemeinsam mit namhaften Solisten und Ensembles wie Pietro Prosser, Roberto Zarpellon, Susanna Crespo Held, Elisabeth Wolfbauer, Florian Wieninger, Maddalena Del Gobbo, Ensemble 15.21, Venice Monteverdi Academy und Orchestra Lorenzo da Ponte. Sie war Titularorganistin an der Cappella musicale im Dom zu Padua (I) und ist derzeit Hauptorganistin an der Piaristenkirche St. Thekla in Wien. Seit 2018 leitet Silva Manfrè den Orgel- und Continuokurs beim Festival Musica Antica Magnano (Piemont, I).

Silva Manfrè beschäftigt sich intensiv mit Sprachen und Literatur. Sie ist Inhaberin des Österreichischen Sprachdiploms (ÖSD/C1) und unterrichtet Italienisch als Fremdsprache bei der Società Dante Alighieri in Wien, die sie fünf Jahre lang auch als Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin repräsentierte. Als Übersetzerin war Silva Manfrè u. a. für die Wiener Staatsoper, die Osterfestspiele Salzburg, die Bregenzer Festspiele, die Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, das Festival Wien modern und den Label Stradivarius tätig.

10/2018

Foto: Silva Manfrè (© Tommaso De Barbieri)