20 Jahre Musikalische Meditationen in St. Thekla (1998–2018)

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»Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt
und schwere Lasten zu tragen habt.
Ich werde euch Ruhe verschaffen.«
(Mt 11, 28)

Jeweils Mittwoch | 18.00 Uhr | Piaristenkirche St. Thekla
1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 82
Eintritt frei!

Künstlerische Leitung: Silva Manfrè und Susanne Antonicek

 

21. 2. 2018
Katharina Dürrschmid Hackbrett
Pater Pius Platz Meditation

Georg Friedrich Händel Fantasia
Katharina Dürrschmid Improvisation

Vicente Adan Adagio aus dem Divertimento segundo

 

28. 2. 2018
Susanne Kurz Sopran
Elisabeth Wolfbauer Mezzosopran
Pia Ernstbrunner Alt
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Hans Bauernfeind »Da Jesus in den Garten ging«. Motette
Francis Poulenc »Ave Maria« aus »Dialog der Karmeliterinnen«
u. a.

 

7. 3. 2018
Kirchenchor St. Thekla
Heiko Grüner Leitung
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Jacobus Gallus »Ecce, quomodo moritur«. Motette
Felix Mendelssohn Bartholdy »Zum Abendsegen«
u. a.

 

14. 3. 2018
Marie-Antoinette Stabentheiner Sopran
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz Meditation

Kurt Estermann »Mein Herz ist bereit, o Gott« für Sopran und Orgel (Psalm 105, 2-7)
Germaine Tailleferre Nocturne für Orgel
Pier Damiano Peretti »Canto di una Creatura« für Sopran und Orgel (UA)

 

21. 3. 2018
Ulrich Manafi Klarinette
Silva Manfrè Orgel
Pater Pius Platz
Meditation

Eugene Bozza Arie für Klarinette und Klavier (Orgel)
Béla Kovács »Hommage à Johann Sebastian Bach« für Klarinette solo
Joseph Horovitz »Lento, quasi andante« aus der Sonatina für Klarinette und Klavier (Orgel)

 

Die »Musikalischen Meditationen« möchten in Zeiten immer größer werdender Anforderungen in Beruf und Alltag einen Ruhepol anbieten. In Vorbereitung auf das bevorstehende Fest eröffnen Meditation und Musik einen Ort der Reflexion und Kontemplation. Im gemeinsamen Erlebnis wird ein gedanklicher und künstlerischer Freiraum geschaffen, der es ermöglicht, in dieser Zeit der Besinnung für sich selbst und in der Gemeinschaft ein eigenes Bewusstsein und künstlerisches Erleben zu finden.

Die »Musikalischen Meditationen« wurden 1998 von der Organistin Silva Manfrè und Pfarrer Pater Pius Platz ins Leben gerufen aus der Idee, Wort und Musik in Hinblick auf die liturgischen Inhalte im Advent und zur Fastenzeit thematisch zu verbinden. Die Interpreten der »Musikalischen Meditationen« sind junge österreichische und internationale Künstler. Das musikalische Angebot reicht von ausgewählten Werken des traditionellen Kirchenmusik-Repertoires bis zu Beiträgen aus der Weltmusik, der Improvisation und der Volksmusik.

 

Anfahrt

Foto: Piaristenkirche St. Thekla © Silva Manfrè

»Ich bin die Musik« | Claudio Monteverdi und seine Zeit

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Chorensemble Pötzleinsdorf
Silva Manfrè Orgel und Moderation

Orgel: Friedrich Deutschmann (1816, Restaurierung: Josef Pemmer, 2011/12)

Werke von Costanzo Porta, Salomone Rossi, Girolamo Cavazzoni, Luzzasco Luzzaschi, Ruggero Trofeo, Gioseffo Guami, Giovanni Gabrieli, Giovanni Picchi und Claudio Monteverdi

 

Foto: Orgel der Kirche St. Ägydius (Wien, Pötzleinsdorf) © Albert Seitlinger

Festival Musica Antica a Magnano: Orgelkonzert

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11. 8. 2018
Samstag | 21:00 Uhr | Chiesa S. Giovanni Battista
Via Castello, 8
13887 Magnano (Biella, I)

Eintritt frei!

Silva Manfrè
Orgel (Giovanni Bruna, 1794)

 

”Italiani … all’Estero: tracce di stile italiano nei compositori d’Oltralpe“

Georg Muffat
Toccata ottava (Apparatus musico-organisticus, 1690)
Fantasia sopra ”Sollare: lascia fare mi“ FbWV 204 (Libro Secondo di Toccate, Fantasie, Canzone, Allemande,1649)

Bernardo Pasquini
Toccata in re

Johann Kaspar Kerll
Canzona V Toccata IV cromatica con durezze e ligature Passacaglia

Domenico Scarlatti
Sonata in sol maggiore K 328 Sonata in do maggiore ”Pastorale“ K 513 Sonata in do maggiore K 255                                                                       

Giovanni Battista Martini
Fuga a 3 voci

Gian Francesco De Majo
Sonata II

Wolfgang Amadeus Mozart
Andante KV 616

Gaetano Valeri
Sinfonia per Organo in re maggiore

 

Anfahrt

Foto: Chiesa S. Giovanni Battista, Magnano © Alessandro Vecchi

Biografie

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Die italienische Konzertorganistin und Kirchenmusikerin Silva Manfrè absolvierte ihre musikalische Ausbildung am Staatlichen Konservatorium von Verona und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (Orgelklasse von Michael Radulescu). Wesentliche Impulse erhielt die Künstlerin von Gaston Litaize, Guy Bovet, Bernard Brauchli, Esteban Elizondo, Harald Vogel, Lorenzo Ghielmi und Paolo Crivellaro. Dabei vertiefte sie insbesondere ihre Kenntnisse der historischen Aufführungs-praxis, die heute noch einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Interessen darstellen. Silva Manfrè studierte Musikwissenschaft an der Scuola di Paleografia e Filologia musicale in Cremona (Dissertation über Orgelmusik im 20. Jahrhundert) und war Erasmus-Stipendiatin an der Universität Wien.

Ihre internationale Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führte sie nach Italien, Österreich, Ungarn, Tschechien, Schweiz, Spanien, Andorra und Slowenien mit Auftritten u. a. bei: Festival Antegnati in Bellinzona, Festival Mozart Rovereto, Orgelkonzerte von Jeunesse und ORF/Ö1 in Wien, Asiago Festival Internazionale, Festival Musica Antica in Magnano, „Concerti a S. Maria Nuova” in Fano, Festival „Monteverdi ai Frari“ in Venedig, „Gaude Barbara beata“ in Mantua, Festival Serassi, „Concerti di S. Torpete“ in Ligurien, Innsbrucker Orgelkonzerte, „Music for a while. Alte Musik in Bludenz“, „Rassegna organistica Valmaggese“ in der Schweiz und Donaufestwochen Grein. Aufnahmen entstanden für den ORF/Ö1 und die European Broadcasting Union (EBU).

Silva Manfrè richtet ihr künstlerisches Interesse vor allem auf die Erforschung und Aufführung selten gespielter und neuer Werke des Orgelrepertoires: u. a. Ur- und Erstaufführungen von Wolfgang Sauseng (ital. Erstaufführung des »Ballo per organo«, 2003), Karl Schnürl (Uraufführung der Messe »Verleih und Frieden gnädiglich«, Wien 2006), Victor Estapé (Uraufführung »Landschaft mit Gesang«, Auftragswerk von Silva Manfrè und vom katalanischen Flötisten Enric Ribalta, Wien 2011), Paul Koutnik (Erstaufführung »Ad te levavi« und »Gaudete«. Kantaten für Alt, Trompete und Orgel, Wien 2013). Silva Manfrè musiziert gemeinsam mit namhaften Solisten und Ensembles wie Pietro Prosser, Roberto Zarpellon, Susanna Crespo Held, Elisabeth Wolfbauer, Florian Wieninger, Maddalena Del Gobbo, Ensemble 15.21, Venice Monteverdi Academy und Orchestra Lorenzo da Ponte. Sie war Titularorganistin an der Cappella musicale im Dom zu Padua (I) und ist derzeit Hauptorganistin an der Piaristenkirche St. Thekla in Wien.

Silva Manfrè ist sehr an Sprachen und Literatur interessiert. Sie ist Inhaberin des Österreichischen Sprachdiploms (ÖSD/C1) und unterrichtet Italienisch als Fremdsprache bei der Società Dante Alighieri in Wien, die sie fünf Jahre lang auch als Vorstandsmitglied und Vizepräsidentin repräsentierte. Als Übersetzerin war Silva Manfrè u. a. für die Wiener Staatsoper, die Osterfestspiele Salzburg, die Bregenzer Festspiele, die Festwochen der Alten Musik in Innsbruck, das Festival Wien modern und den Label Stradivarius tätig.

02/2017

Foto: Silva Manfrè (© Tommaso De Barbieri)